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Die jährliche Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) informiert über Umfang und Erscheinungsformen von Kriminalität.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die PKS erfasst und beschreibt die von allen 16 Bundesländern übermittelten Daten zum Kriminalitätsgeschehen in Deutschland. Sie berücksichtigt aber nur das sogenannte "Hellfeld". Darunter versteht man die der Polizei bekannt gewordenen Fälle von Straftaten einschließlich der strafbewehrten Versuche. Das sogenannte "Dunkelfeld" – die der Polizei nicht bekannt gewordene Kriminalität – kann in der PKS nicht abgebildet werden.

Änderungen im Anzeigeverhalten der Bürgerinnen und Bürger, in der Verfolgungsintensität der Polizei oder in der polizeilichen Schwerpunktsetzung können die Grenze zwischen dem Hell- und dem Dunkelfeld verschieben, ohne dass sich der Umfang der tatsächlichen Kriminalität verändert hat.

Eine vergleichende Betrachtung der Kriminalitätsentwicklung für das gesamte Bundesgebiet ist durchgängig seit dem Jahr 1993 möglich.

Periodischer Sicherheitsbericht

Im Juli 2001 legte die Bundesregierung einen Periodischen Sicherheitsbericht vor, der unter gemeinsamer Federführung des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums der Justiz (BMJ) verfasst wurde. Das Dokument gibt einen umfassenden Überblick über Entwicklung, Strukturen und Ursachen des Kriminalitätsgeschehens in Deutschland.

Der maßgeblich von Wissenschaftlern erarbeitete Bericht beschränkt sich nicht auf die isolierte Darstellung von Zahlen aus der PKS oder aus den Strafrechtspflegestatistiken. Er setzt diese vielmehr in den Kontext wissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse. Dadurch liefert er eine breit gefächerte Bestandsaufnahme zur Kriminalitätslage, die durch die Einbeziehung von Dunkelfeldforschungen auch die Opferperspektive stärker berücksichtigt.

Am 15. November 2006 verabschiedete das Bundeskabinett den 2. Periodischen Sicherheitsbericht.

Die Überarbeitung des etwa 700 Seiten starken Berichts ist sehr arbeits- und zeitaufwändig. Darunter leidet insbesondere die Aktualität der statistischen Zahlen. Daher steht inzwischen die anlass- und themenbezogene Untersuchung spezifischer Kriminalitätsphänomene im Vordergrund. Diese erfolgt etwa in Form von sogenannten Lagebildern.

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