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Öffentlicher Dienst Geoinformation Artikel Geo­in­for­ma­tio­nen ver­net­zen - bes­ser ent­schei­den: GDI-DE

Geoinformation sind ein wesentlicher Rohstoff einer digitalen Gesellschaft. In der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) werden Geoinformationen über das Internet gesucht, gefunden und vernetzt.  

Im Fokus steht der enorme Nutzen aus der Verknüpfung von Geoinformationen aus den verschiedenen Verwaltungsbereichen in Verbindung mit Geoinformationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Das Geoportal.de ist der zentrale Zugang zu den Daten und Diensten der GDI-DE. Dort finden sich Informationen zu vielen Fragestellungen rund um Klimawandel, Energiewende oder nachhaltiger Rohstoffversorgung.

Geoinformationen sind alle Daten mit Bezug zu einem bestimmten Standort oder geographischen Gebiet. Komplexe Zusammenhänge können mit fach- und grenzüberschreitenden Geoinformationen transparent dargestellt werden. Sie bilden damit die Grundlage für zukunftsorientierte Planung und politisches Handeln.

Die GDI-DE setzt sich aus einem technischen und organisatorischen Netzwerk zusammen, welches grundsätzlich offen ist und neben öffentlichen Einrichtungen auch Wirtschaft und Wissenschaft mit einschließt. Die GDI-DE ist eine wesentliche Komponente der föderalen IT- und E-Government- Infrastruktur.

Das Lenkungsgremium GDI-DE ist für die strategische Steuerung der Maßnahmen der GDI-DE verantwortlich und berichtet dem IT-Planungsrat. Am 1. Januar 2015 hat das Bundesministerium des Innern für zwei Jahre den Vorsitz übernommen.

Um das nationale Geoinformationswesen zukunftsfähig zu gestalten und die Ziele und Aktivitäten der verschiedenen Akteure abzustimmen, hat das Lenkungsgremium GDI-DE beschlossen, eine Nationale Geoinformationsstrategie (NGIS) zu entwickeln.

Auch international vernetzt die GDI-DE Geoinformationen. Sie ist Teil der europäischen Geodateninfrastruktur, die über die EU-Richtlinie INSPIRE umgesetzt wird.

INSPIRE (Infrastructure for SPatial InfoRmation in Europe) steht für eine Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, Geodienste und -daten einheitlich in ganz Europa online über das Internet bereitzustellen. In dieser Gemeinschaft profitiert jeder von jedem. Europas Wissen wächst.

In der Praxis fordert INSPIRE eine einheitliche Beschreibung der Geoinformationen und deren Bereitstellung im Internet, mit Diensten für Suche, Visualisierung und Download. Auch die Daten selbst müssen in einem einheitlichen Format vorliegen.

INSPIRE umfasst die unterschiedlichsten Themenfelder.

Aktuell werden von INSPIRE betroffene Geodatensätze bei Bund, Ländern und Kommunen anhand der Themenfelder identifiziert und nach den vorgegebenen, einheitlichen technischen Standards allgemein nutzbar gemacht.

Darüber hinaus gibt es weitere internationale Initiativen im globalen Maßstab, wie Global Spatial Data Infrastructure (GSDI) und Global Earth Observation System of Systems (GEOSS).

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