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Migration und Integration Integration Artikel Mi­gra­ti­ons­be­ra­tung für er­wach­se­ne Zu­wan­de­rer

Ein bundesweites Netz von mehr als 600 Beratungsstellen wurde für erwachsene Zuwanderer eingerichtet.

Entsprechend der Intention des Zuwanderungsgesetzes wurden die unterschiedlichen Beratungssysteme für Ausländer und Spätaussiedler zu einer einheitlichen Migrationsberatung für alle erwachsenen Zuwanderer (über 27 Jahre) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern zusammengelegt.

Neben den Beratungseinrichtungen für erwachsene Zuwanderer bestehen für Jugendliche spezielle Beratungseinrichtungen, die sogenannten Jugendmigrationsdienste in der Ressortverantwortung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Dieses migrationsspezifische Beratungsangebot, das den Integrationsprozess initiieren und steuern soll, steht allen Zuwanderern vor allem innerhalb der ersten drei Jahre nach der Ankunft zur Verfügung und soll sie zu selbständigem Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens befähigen.

Der Schwerpunkt des Beratungsangebots der Migrationsberatung für erwachsenen Zuwanderer liegt auf einem bedarfsorientierten Case-Management, zu dem ein Sondierungsgespräch, eine individuelle Kompetenzanalyse sowie ein Förderplan gehören. Da es sich bei der Migrationsberatung um ein die Integrationskurse begleitendes Integrationsangebot handelt, richten sich die Standorte der Beratungseinrichtungen nach den Standorten der Integrationskurse.

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