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Gesellschaft und Verfassung Spätaussiedler / Kriegsfolgenrecht Artikel Such­diens­te

Auch rund 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kommt der Suchdienstarbeit in Deutschland weiterhin große Bedeutung zu.

Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nimmt basierend auf einer Suchdienstvereinbarung folgende Schwerpunktaufgaben wahr:
Schicksalsklärung von Kriegs- und Zivilgefangenen sowie Vermissten des Zweiten Weltkrieges, Gesundheitshilfe für ältere deutsche Volkszugehörige in den GUS-Staaten, Beratung zur Familienzusammenführung für Spätaussiedler und Flüchtlinge, Internationale Suche nach Personen, die durch Natur- oder politische Ereignisse von Angehörigen getrennt sind und das Amtliche nationale Auskunftsbüro in Kriegs- und Konfliktfällen (AAB gem. Genfer Rotkreuzabkommen). Das BMI hat an dieser Aufgabenwahrnehmung ein erhebliches Bundesinteresse und finanziert daher den Suchdienst zu 100 %.

Der DRK-Suchdienst hat seine Standorte in Hamburg und München sowie die Leitstelle im Generalsekretariat in Berlin.

Er kooperiert eng mit dem Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen, der Deutschen Dienststelle (Wehrmachtsauskunftsstelle) in Berlin sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Die Tätigkeit des Kirchlichen Suchdienstes wurde zum 30.09.2015 eingestellt.

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