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Gesellschaft und Verfassung Spätaussiedler / Kriegsfolgenrecht Artikel An­er­ken­nungs­leis­tung an ehe­ma­li­ge deut­sche Zwangs­ar­bei­ter

Der Deutsche Bundestag hat am 27. November 2015 beschlossen, dass ehemalige deutsche Zwangsarbeiter eine symbolische finanzielle Anerkennungsleistung erhalten sollen.

Im Haushalt des Bundesministeriums des Innern wurden für diesen Zweck für die Jahre 2016 bis 2018 Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung würdigt damit das schwere Schicksal deutscher Zwangsarbeiter während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Voraussetzungen

Die konkreten Voraussetzungen für den Erhalt einer Anerkennungsleistung sind in der "Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter - ADZ Anerkennungsrichtlinie" vom 1. August 2016 geregelt.

Hervorhebung mit Downloads

ADZ-Anerkennungsrichtlinie

Anerkennungsrichtlinie

Bekanntmachung der Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

Vorlesen(Dokument mit ReadSpeaker vorlesen)

Danach können Zivilpersonen, die wegen ihrer deutschen Staats- oder Volkszugehörigkeit zwischen dem 1. September 1939 und 1. April 1956 für eine ausländische Macht Zwangsarbeit leisten mussten, eine einmalige finanzielle Leistung in Höhe von 2.500 Euro erhalten.

Antragsverfahren

Der Antrag ist beim Bundesverwaltungsamt bis zum 31.12.2017 zu stellen. Hier gelangen Sie zum Antragsformular und dem dazugehörigen Merkblatt.

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