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Gesellschaft und Verfassung Nationale Minderheiten Artikel 01.12.2014 Die na­tio­na­len Min­der­hei­ten in Deutsch­land

Die Art des Umgangs mit nationalen Minderheiten ist einer der Gradmesser für eine gelebte vielfältige Demokratie.  

Nur wenn Minderheiten toleriert, respektiert und sogar gefördert werden, ist ihnen das Leben und Überleben in einem anderen Kulturkreis möglich.

In Deutschland leben Angehörige von vier nationalen Minderheiten, die hier seit Jahrhunderten traditionell heimisch und deutsche Staatsbürger sind, die aber eine andere Muttersprache und Kultur haben. Dies sind die dänische Minderheit, die friesische Volksgruppe, das sorbische Volk und die deutschen Sinti und Roma.

Diese nationalen Minderheiten werden von der Bundesregierung gefördert. Darüber hinaus stehen sie unter dem besonderen Schutz des Rahmenübereinkommens des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten.

Ihre Sprachen (Dänisch, Nord- und Saterfriesisch, Romanes, Ober- und Niedersorbisch) werden ebenso wie die Regionalsprache Niederdeutsch durch die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen geschützt. Die Einhaltung der in diesen beiden Abkommen formulierten Schutzvorschriften wird vom Europarat regelmäßig kontrolliert. Die vorgenannten Maßnahmen sollen gewährleisten, dass Kultur und Sprache der nationalen Minderheiten auf Dauer gepflegt und erhalten werden.

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