Deutsche Islam Konferenz
Mit der Eröffnung der Deutschen Islam Konferenz (DIK) am 27. September 2006 ist der erste institutionalisierte Dialog zwischen Vertretern des deutschen Staates und Vertretern der Muslime in Deutschland entstanden.
Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten vor allem durch Zuwanderer aus muslimisch geprägten Herkunftsstaaten religiös und kulturell vielfältiger geworden. Mittlerweile leben in Deutschland ca. vier Millionen Muslime, das sind ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung. Knapp die Hälfte von ihnen hat bereits die deutsche Staatsangehörigkeit.
Das Bundesministerium des Innern hat die Deutsche Islam Konferenz (DIK) am 27. September 2006 ins Leben gerufen und damit erstmals einen gesamtstaatlichen Rahmen für den Dialog zwischen deutschem Staat und Muslimen in Deutschland geschaffen.
Das Plenum der DIK beschloss 2010 ein umfangreiches Arbeitsprogramm für die Deutsche Islam Konferenz in der aktuellen Legislaturperiode. Der Vorbereitungsausschuss und die von ihm eingerichteten Projekt- und Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit unmittelbar aufgenommen. Drei Themenfelder bilden die Schwerpunkte im Zeitraum 2010 bis 2013, zu denen bereits vielfältige Ergebnisse erarbeitet worden sind:
- "Institutionalisierte Kooperation und integrationsbezogene Projektarbeit fördern"
- "Geschlechtergerechtigkeit als gemeinsamen Wert leben"
- "Prävention von Extremismus, Radikalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung"
