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Bevölkerungsschutz Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Artikel Das THW – Die mo­der­ne Ein­satz­or­ga­ni­sa­ti­on des Bun­des

Das Technische Hilfswerk (THW) steht als eine der tragenden Säulen des Bevölkerungsschutzes in Deutschland der Bevölkerung bei Katastrophen und Unglücken zur Seite.

Schnelle und effiziente technische Hilfe in Notsituationen bundesweit – das zeichnet das THW aus.

Die THW-Helferinnen und Helfer sind beispielsweise nach Unwettern zur Stelle, pumpen vollgelaufene Keller leer, räumen Straßen frei und stützen einsturzgefährdete Gebäude ab.

Seit mehr als 60 Jahren erfüllt die Bundesanstalt ihre Aufgabe im Inland und im Ausland.

Aufgaben

Das THW leistet technische Hilfe gemäß § 1 Absatz 2 des Gesetzes über das Technische Hilfswerk (THW Gesetz)

  1. nach dem Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz,
  2. im Ausland im Auftrag der Bundesregierung,
  3. bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes auf Anforderung der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen,
  4. bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben im Sinne der Nummern 1 bis 3, soweit es diese durch Vereinbarung übernommen hat.

Freiwilliges Engagement

Ehrenamtliches Engagement wird im THW großgeschrieben: 99 Prozent der THW-Angehörigen engagieren sich freiwillig und damit ehrenamtlich im THW. Das sind bundesweit rund 80.000 Helferinnen und Helfer, die in ihrer Freizeit Menschen in Not professionell Hilfe leisten. Rund 15.000 Jugendliche engagieren sich im THW. Etwa 10% der THW-Kräfte sind Mädchen und Frauen.

Das THW fördert mit unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten die Steigerung des Frauenanteils. Das freiwillige Engagement ist damit nicht nur für das THW, sondern für die ganze Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Wer sich dafür interessiert, im THW mitzumachen, oder es genauer kennenzulernen, findet in den Ortsverbänden oder Geschäftsstellen Ansprechpartner.

Um den Interessen und Bedürfnissen der rund 80.000 THW-Angehörigen gerecht zu werden, werden ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter gewählt, die als Sprachrohr des Ehrenamtes in alle wichtigen Entscheidungen und Entwicklungen des THW einbezogen werden.

668 THW-Ortsverbände

Ob in Deutschland oder im Ausland – die freiwilligen Einsatzkräfte stehen bereit, wenn Menschen in Notsituationen Hilfe brauchen. Das Fundament dafür ist eine gute Ausbildung in verschiedenen Fachbereichen und regelmäßiges Training der Fähigkeiten.

In den 668 Ortsverbänden werden die Einsatzkräfte des THW auf ihre Aufgabe im Bevölkerungsschutz vorbereitet. Die Weiterbildung beispielsweise zu Bootsführenden, Ortungsspezialistinnen und -spezialisten, Führungskräften oder Teammitgliedern bei internationalen Einsätzen erfolgt dann an der THW-eigenen Ausbildungsstätte – der THW-Bundesschule.

Präsident Albrecht Broemme leitet die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Er vertritt die Belange der Bundesanstalt nach innen und außen und gibt die Ziele und Strategien für das THW vor. Sein Vizepräsident Gerd Friedsam ist der ständige Vertreter.

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