Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
+ Dr. Christoph Bergner
Quelle: Bundespresseamt
Im Jahr 1988 erhöhte sich die Zahl der Aussiedler, die seit den 70er Jahren immer zwischen 40.000 und 50.000 Personen jährlich gelegen hatte, dramatisch. Bis zum Herbst 1988 waren schon über 130.000 Aussiedler nach Deutschland eingereist. Diese hohe Zahl stellte die Bundesrepublik Deutschland vor große Schwierigkeiten, da gleichzeitig viele Übersiedler aus der damaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland kamen.
Erster Aussiedlerbeauftragter war Dr. Horst Waffenschmidt (CDU).
Zum Nachfolger wurde am 2. Dezember 1998 der Bundestagsabgeordnete Jochen Welt (SPD) berufen.
Mit Beschluss vom 20. November 2002 erweiterte das Bundeskabinett das Aufgabengebiet um die nationalen Minderheiten und berief Jochen Welt zum "Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten".
Hier finden Sie:
Pressemitteilungen, Reden und Meldungen des Beauftragten sowie die Informationsangebote zu Minderheiten und Vertriebene und Spätaussiedler
Der Beauftragte ist seitdem auch für die Belange der nationalen Minderheiten - Dänen, Friesen, Sorben und deutsche Sinti und Roma - auf Bundesebene zuständig. Mit der Einrichtung dieser Funktion hat die Bundesregierung den hohen Stellenwert, den sie dem Schutz nationaler Minderheiten beimisst, unterstrichen.
Vom 17. November 2004 bis zum 31. Januar 2006 übte der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Kemper das Amt aus.
Seit dem 1. Februar 2006 bekleidet der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Christoph Bergner, das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

