Modellvorhaben Daseinsvorsorge 2030
Neue Lösungswege zur Sicherung der Daseinsvorsorge erproben
Um neue Lösungswege zur Sicherung der Daseinsvorsorge in besonders vom demografischen Wandel betroffenen ländlichen Regionen in den östlichen Bundesländern auf regionaler Ebene praktisch zu erproben, hat der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer im Jahr 2010 gemeinsam mit den Landesregierungen der Neuen Bundesländer das Modellvorhaben „Daseinsvorsorge 2030 – innovativ und modern – eine Antwort auf den demografischen Wandel“ initiiert.
Ziel: Akteure vor Ort zu aktivieren und zu stärken
Ziel des Modellvorhabens ist es, Akteure vor Ort zu aktivieren und zu stärken, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und ihre Ideen und Konzepte zur Sicherung der Daseinsvorsorge und Verbesserung der Lebensqualität im Interesse des Gemeinwohls engagiert anzugehen. Dazu sollen Handlungs- und Gestaltungsspielräume geöffnet werden, um den unterschiedlichen Sachlagen vor Ort besser Rechnung zu tragen.
Das Modellvorhaben - sechs Projekte in vier ostdeutschen Bundesländern
In dem Modellvorhaben werden sechs Projekte in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen durchgeführt. Die Projekte wurden auf der Auftaktveranstaltung zum Modellvorhaben am 18. Oktober 2010 in Berlin öffentlich vorgestellt.
Das Modellvorhaben gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten Phase galt es aus der Projektidee ein umsetzungsreifes Konzept zu entwickeln. Dabei wurden die regionalen Akteure durch die ostdeutschen Landesregierungen sowie den Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer unterstützt.
Konzeption
Die Ergebnisse der Konzeptionsphase wurden auf der Tagung „Neue Wege gehen“ am 2. November 2011 in Berlin von den Projektverantwortlichen öffentlich präsentiert.
Umsetzung ab Januar 2012
Ab Januar 2012 startet für alle Projekte die Umsetzungsphase, die anschließend evaluiert wird. Die aus den Projekten gewonnenen Erfahrungen sollen so aufbereitet werden, dass sie für vergleichbare Situationen in anderen Regionen als best-practice dienen können.




